Lieblingsfaser Bio-Baumwolle:

Warum unsere Haut Baumwolle aus biologischem Anbau so gut leiden kann.

Baumwolle kennt jeder, hat jeder und trägt jeder. Jeans, T-Shirts, Hemden, Unterwäsche, Strümpfe Handtücher – Baumwolle ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Weltweit werden pro Jahr über 26 Millionen Tonnen davon produziert, das meiste in Indien, China, den USA, Pakistan und Brasilien.

Trotz steigender Nachfrage beträgt der Anteil von Bio-Baumwolle gerade einmal magere 0,4 Prozent. Leider muss man sagen und dieses Leider muss man auch noch ganz dick unterstreichen. Denn im Gegensatz zu herkömmlicher Baumwolle sorgt der Anbau von Bio-Baumwolle nicht für soziale oder ökologische Probleme. Ganz im Gegenteil: Bio-Baumwolle – oder auch Organic-Cotton genannt – ist die grüne und ganz natürliche Alternative. Warum das so ist, das schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

Bio-Baumwolle ist der Wassersparmeister

Chemische Pestizide, chemische Düngemittel, genmanipulierte Pflanzen und jede Menge Wasser: das sind die Zutaten für herkömmliche Baumwolle. Und damit wären wir auch schon bei den großen Unterschieden. Denn beim Anbau von Bio-Baumwolle wird nach strengen Öko-Standards gearbeitet. Pestizide sind dabei genauso verboten, wie der Einsatz von Baumwollpflanzen deren Erbgut verändert wurde. Doch das Wichtigste ist: beim Anbau von Bio-Baumwolle wird nur 50 Prozent der üblichen Wassermenge verbraucht. Das ist vor allem deshalb von großer ökologischer Bedeutung, weil Baumwoll-Pflanzen (die von Natur aus schon viel Wasser benötigen) in der Regel in warmen und damit trockenen Ländern angebaut werden, um so die Bildung von Schimmel zu verhindern. Durch die massive Entnahme von Wasser aus Brunnen und anderen Wasserreservoiren sinkt der Grundwasserspiele in diesen Ländern rapide. Die Folge: Wasserknappheit mit all den daraus resultierenden Problemen für Mensch, Natur und Tierwelt.

Natürlich verbraucht auch der Anbau von Bio-Baumwolle immer noch viel Wasser. Wie aber oben bereits erwähnt: deutlich weniger. Denn Bio-Baumwolle wird in der Regel in nicht so trockenen Gebieten produziert und dort mit aufgefangenem Regenwasser gewässert. Außerdem kommt bei Bio-Baumwolle eine besonders dicke Humusschicht zum Einsatz. Diese speichert die Feuchtigkeit des Bewässerungswassers deutlich besser, weshalb weniger häufig nachgewässert werden muss.

Tschüss Chemiekeule

Kommen wir zur Chemie – und die wird beim Anbau konventioneller Baumwolle in richtig großen Mengen verwendet. Seriöse Quellen gehen davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller weltweit eingesetzten Pestizide für konventionelle Baumwolle ausgebracht werden. Dieser extrem hohe Pestizideinsatz belastet nicht nur die Natur ziemlich stark, sondern auch die Gesundheit aller Menschen, die im Baumwollanbau beschäftigt sind.

Da bei Bio-Baumwolle komplett auf den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngern verzichtet wird, tust du also mit jedem Kleidungsstück aus Bio-Baumwolle etwas für die Natur und die Menschen – und für deine Haut. Denn durch etwas in dem keine Chemie drin ist, kann auch keine Chemie an bzw. in deinen Körper gelangen. Durch das Tragen von Bio-Baumwolle kannst du also Kontaktallergien, Dermatitis und andere Hautirritationen vermeiden.

Fassen wir nochmal zusammen, was Organic Cotton so besonders macht!

•Bio-Baumwolle ist nicht genverändert
•Bio-Baumwolle kommt im Anbau ohne giftige Pestizide und chemische Dünger aus.
•Bio-Baumwolle verbraucht deutlich weniger Wasser als herkömmliche Baumwolle.
•Bio-Baumwolle ist gesünder für deine Haut.

Wenn du jetzt von Bio-Baumwolle begeistert bist, haben wir noch ein paar Tipps für dich, damit deine neuen Organic-Cotton-Kleidungsstücke lange schön bleiben.

Bio-Baumwolle waschen

Bei Bio-Baumwolle wird meist auf eine chemische Ausrüstung der Textilien verzichtet. Das macht Stoffe aus Bio-Baumwolle etwas empfindlicher. Du solltest deshalb beim Waschen ein bisschen vorsichtiger sein, genau auf die Waschanleitung achten, immer nach Farben getrennt und bei maximal 30 Grad waschen.

Bio-Baumwolle trocknen

Wie oben bereits erwähnt fehlt bei Bio-Baumwolle die chemische Pflegeausrüstung. Bio-Baumwolle ist deshalb weniger einlaufsicher als herkömmliche Baumwolle und nicht so optimal für den Trockner geeignet. Am besten ziehst du die Kleidungsstücke nach dem Waschen leicht in Form und trocknest sie liegend an der Luft.

Bio-Baumwolle bügeln

Bio-Baumwolle kannst du wie normale Baumwolle problemlos bei bis zu 200°C mit deinem binibini Dampfbügeleisen THE GREEN STEAM IRON bügeln. Wir empfehlen dir aber trotzdem, besser eine niedrigere Temperatur zu wählen und die Textilien noch leicht feucht zu bügeln. Eine tolle Alternative zum Bügeleisen und auch prima für zwischendurch ist der binibini Dampfglätter THE GREEN STEAMER – damit bekommst du Bio-Baumwolle ganz schonend und im Handumdrehen wieder glatt.

Wie du siehst: Bio-Baumwolle ist nahezu genau so unkompliziert wie herkömmliche Baumwolle – dabei aber viel nachhaltiger und gesünder für Mensch und Natur. Das Schöne: Kleidung aus Bio-Baumwolle ist gar nicht mal viel teurer als Kleidung aus konventioneller Baumwolle. Du kannst also direkt mit deinem Einkauf die Welt ein bisschen besser machen.

Ist das nicht schön?

Dein binibini-Team

Iris & Andash

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